Leichtsinnigkeit betrifft viele Menschen, insbesondere Jugendliche und scheint darüber hinaus sogar eine regelrechte Volkskrankheit zu sein. In vielen Fällen wird gehandelt ohne darüber nachzudenken egal wie oft Lehrer, Freunde oder auch die eigenen Eltern eine Warnung ausgesprochen oder auf bestimmte Konsequenzen aufmerksam gemacht haben.
Bei manchen ist es das Motto „No Risk, no Fun“ dass zu nicht vorher durch gedachten Handlungen führt oder auch die schlichte Leichtsinnigkeit: „So etwas passiert mir nie“.
Egal ob es ein nicht abgeschlossenes Auto ist, die eigene Fehleinschätzung wie viel Alkohol man verträgt oder der einmalige nicht verhütete Beischlaf mit einem fremden Mann, es braucht manchmal nur wenige Sekunden und danach ist das Geschrei groß! Manche Konsequenzen können eine Strafe für das ganze Leben sein und das nur weil man vielleicht für wenige Minuten (oder auch nur für ein paar Sekunden) nicht darüber nachgedacht hat welche Folgen diese Handlungen haben könnten.
Nehmen wir ein Beispiel: „Meine Freundin ist beim ersten Mal Sex mit ihrem Freund sofort schwanger geworden, so etwas passiert mir nie!“, denken sich viele Mädchen leichtsinnig, sind dann aber am Boden zerstört wenn es sie dann doch trifft. Dabei dürfte jedem aufgeklärten Mädchen und Jungen klar sein, dass jedes Mal Sex ohne Pille, Kondom oder einem anderen Verhütungsmittel, genau diese eine Mal sein kann in dem es schief geht.
Auch andere Dinge wie eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung für Krebs oder andere schlimme Krankheiten sollten ernst genommen werden, denn theoretisch könnte es jeden treffen. Vorsicht ist besser als Nachsicht, eine ernst zu nehmende Weisheit.
Archive for March, 2010
Fehleinschätzung – so etwas passiert mir nie!
Immer weniger Lehrer sind zugleich auch Pädagogen
Der Lehrermangel hat sich in den letzten Jahren immer mehr verschlimmert, doch das ist noch lange nicht alles. Wenn sich für ein Fach kein Lehrer finden lässt (zum Beispiel Mathe), wird ein Fachmann (gelernter Mathematiker) konsultiert der die Kinder in diesem Fach unterrichten soll.
Leider hat dieses eine Menge Nachteile: Erstens können diese Fachleute sich nicht in die Kinder hineinversetzen und können es daher schwerer erklären, zweitens kann es schnell passieren dass sie von dem Unwissen bzw. dem wenig vorhandenen Talent in diesem Fach genervt sind und schnell die Geduld verlieren und drittens haben sie so hohe Ansprüche dass es den schlechter lernenden Schülern nicht möglich ist ohne Druck zu lernen.
Gerade das Problem des „sich nicht hineinversetzen könnens“ ist, besonders für Pubertierende, eine große Schwierigkeit, denn die Pubertät ist einfach ein schwieriges Alter und wenn sie mal Probleme haben mit denen sie nicht über Freunde oder Familie reden können, brauchen sie sich nicht an den Lehrer wenden. Der Lehrer macht nur seine Arbeit und geht dann nach Hause, zu den Kindern hat er keine Verbindung.
Blumen sagen mehr als 1000 Worte
Wer Mist gemacht hat oder jemandem zeigen möchte wie gern man jemanden hat der muss entweder sehr geschickt mit Worten umgehen oder die Körpersprache dementsprechend beherrschen. Wer aber weder das eine oder andere besonders gut kann der kauft ein Geschenk jedoch kann man damit auch genau ins Fettnäpfchen treten. Schokolade kann ebenso nicht jedermanns Sache sein, besonders bestimmte Füllungen oder Zusätze können verkehrt sein (wie zum Beispiel Marzipan oder Nüsse) und man kann mit anderen Geschenken ebenfalls nicht landen.
Mit Blumen allerdings sagt man (sofern die beschenkte Person keine Pollenallergie hat – darüber sollte man sich vorher erkundigen) mit roten Rosen alles. Rote Rosen sagen definitiv „Ich liebe dich“, mit rosa Rosen sagt man „Ich hab dich gern“ und mit gelben Rosen „Du bist meine beste Freundin“. Daher spielt die Wahl der Farbe der Blumen auch eine große Rolle wobei es auch viel ausmacht welche Blumen die beschenkte Person erhält. Wer Lilien mag (die als Todesblumen gelten) der wird sich wohl eher darüber freuen wenn er diese Blumen geschenkt bekommt.